it’s the beginning of the end
… oder ist jedes Ende auch ein neuer Anfang?
Der bisherige Blog für den international geneigten Leser wurde doch auf Dauer zu anstrengend. Man möchte sich schliesslich auf Grund mangelnder Vokabelkenntnisse nicht verbal einschränken müssen… Über die Orthographie mag man sich ja streiten, aber wenigstens berücksichtigen das ein gewisses Bemühen vorhanden ist. Aber: was raus muss, muss raus.
Wie auch zb einer unserer Hausbewohner heute. Unelegant gesagt: mit den Füssen zuerst. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es kein gutes Gefühl ist von Blaulicht geweckt zu werden und bei einem vorsichtigen verschlafenen Blick aus dem Fenster auf ein quietschrotes Feuerwehrauto zu gucken, das nicht wie zuerst vermutet nur zwischen den parkenden Autos feststeckt, sondern parkt und bereits die Leiter in Position auf das eigene Wohnhaus ausrichtet. Mit einem vorsichtigen Blick auf das verknautschte Spiegelbild fragt man sich: möchte ich SO jetzt auf die Strasse müssen? Um Gottes Willen! Ich habe schon immer geahnt das ich keine von diesen Frauen sein werde, die jemals im seidenen Negligée, mit perfekt sitzendem Haar und akkuratem Lidstrich auf den starken Armen eines Feuerwehrmanes durch die lodernden Flammen getragen wird…
Trotz aller Panik und klarer Rettungsstruktur: Katzen, Hund, Kamera, Laptop & externe HD, danach der Rest, war relativ schnell klar das es mich wohl gar nicht betreffen wird. Dazu klangen die polizistischen und feuerwehrmännischen Stimmen im Hausflur doch nicht hektisch genug.
Letzten Endes ging es ‘nur’ um die Ursachenforschung eines strengen Geruches im Treppenhaus, der sich allerdings nur nach oben ausgebreitet hat. Oder mein Heuschnupfen wollte mich nicht teilhaben lassen. Wie dem sei… Einige Hausbewohner hatten sich ein wenig gewundert über den anhaltenden Geruch und so kam eins zum anderen. Der arme, gar nicht mal sooo alte, Mann hat scheinbar schon ein paar Tage nur noch physisch unter uns (geografisch genau: über mir) geweilt.
Das macht doch nachdenklich und etwas missmutig. Möchte man wirklich erst mit Verwesungsgestank darauf aufmerksam machen müssen, dass man nicht mehr unter den Lebenden weilt? Tut das denn wirklich Not?
Kein schöner Begrüssungstext, aber somit ist schon mal klar was hier für ein Ton angeschlagen wird!
Bis zum nächsten Gongschlag.
tabo

Starker Anfang. Als bisheriger LJ-Mitleser begrüsse ich den WordPress-Schritt, den ich für (m)ein deutsches Blog auch gemacht habe. Mal gespannt wie es nach diesem Anfangstext weitergeht.
Wolfgang G. Wettach schrieb dies am Mai 17, 2008 um 1:02 |
Hihi… Feuerwermaenner sehen ja auch nicht immer so aus wie im Fernsehen.
_smh schrieb dies am Mai 19, 2008 um 2:19 |
@ wolfgang: hmm… wir haben also lj-mitleser? sehr interessant das mal zu erfahren. ahnt ja niemand, wer so alles seinen blick über die seite schweifen lässt.
@smh: DOCH! tun sie! WOHL!
1,95m, brrrrrrrrreite schultern, lange zum zopf gebundene haare, ein weisses oberhemd, das sich über dem prallen bizpes spannt…
das waren doch feuerwehrmänner, oder???
tabo112 schrieb dies am Mai 20, 2008 um 6:22 |